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| Chronik |
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| 1899 - 1924 |
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Am 5. März 1899 um 14.00 Uhr wurde im Gasthaus Rosengarten nebst dem bereits existierenden Feldschützen-verein der Schützenbund Läufelfingen gegründet. Es waren 17 Mitglieder anwesend. In den ersten Vorstand wurden gewählt:
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Präsident |
Wilhelm Frey |
Schützenmeister |
Emil Hirt |
Aktuar |
Hans Rathgeb |
Kassier |
Albert Strub |
Beisitzer |
Heinrich Gysin |
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Am gleichen Tag um 20.00 Uhr fand im Schulhaus die erste Vereinsversammlung statt. Anwesend waren 19 Mitglieder und es wurden folgende Traktanden behandelt:
1. Verlesung des Protokolls der letzten Versammlung
2. Bestimmung der Schiesstage
3. Versicherung der Zeiger
4. Diverses
Geschossen wurde damals vom jetzigen Standort des Restaurant Warteck aus Richtung "Eysädel" auf eine Distanz von 400 Meter.
Schon 1906 fand das erste Ehr- und Freischiessen statt. Mit dem Reinertrag wurde ein Jahr später die erste Vereinsfahne angeschafft und eingeweiht. Dieses Vereinsbanner, welches ein künstlerisches Meister darstellte, diente dem Verein bis 1971. |
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Das "alte" Schützenhaus am jetzigen Standort.
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Im Jahr 1913 folgte der Bau des ersten Schützenhauses am jetzigen Standort. Am 31. März 1924 kam es zur Fusion mit den Feldschützen, und diese Vereinigung schloss die ersten 25 Jahre Schützenbund ab.
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Die Zeigermanschaft um 1923.
O. v. l.: Hermann Fritz, Ernst Imhof, Ernst Schneeberger, Louis Piazzalunga, Karl Strub, Oskar Berger, Ernst Strub.
K. v. l.: Hans Fricker und der Zeigerchef von Itingen.
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| 1925 - 1949 |
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In dieser Zeit wurde der Kehrscheibenstand gebaut. Um die Kosten für diesen Bau zu decken wurde 1926 ein weiteres Ehr- und Freischiessen durchgeführt. Leider litt dieser Anlass unter einem starken Unwetter mit Überschwemmungen und der erhoffte Reingewinn war sehr klein.
Der Verein war deswegen finanziell stark belastet und darum musste auf die Teilnahme am Eidg. Schzützenfest 1929 in Bellinzona verzichtet werden. Durch private Spenden konnte sich der Verein in den folgenden Jahren wieder erholen und 1934 am Eidg. Schützenfest in Freiburg und am Kant. Schützenfest in Liestal teilnehmen.
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Kranzgekrönte Läufelfinger Schützen um 1930.
V. l.: Rudolf Wagner, Ernst Grunder, Karl Degen, Hermann Fritz, Ernst Mathys.
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Unter dem Namen "Homburger Standschiessen" wurde 1938 und 1949 ein Ehr- und Freischiessen durchgeführt. Im Jahr 1944 nahm der Schützenbund am historischen St. Jakob - Schiessen teil. Die Teilnahme war für alle Schützen obligatorisch.
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Festumzug St. Jakob - Schiessen 1944 in Basel.
L. v. Karl Strub,
r. h. Jakob Wagner.
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| 1950 - 1974 |
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Mit Fronarbeit und auf Kosten der Vereinskasse musste der Kehrscheibenstand baulich überholt werden.
Das Jungschützenwesen war dem Schützenbund schon immer sehr wichtig und wurde nie vernachlässigt. Abschluss und des Jungschützenkurs war auch 1952 eine Jungschützenreise.
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Jungschützenreise 1952.
V. l. Fritz Imhof, Hans Schaub, Kurt Strub, Benno Bossard, Heinz Schneeberger, Paul Zimmermann, Ernst Brügger, Walter Gysin, Hans Schmutz, Heinz Hufschmid, Kurt Müller, Erich Studer.
R. v. Die Leiter Fridolin Strub und Fritz Schaub.
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1957 wurde das alte Schützenhaus renoviert und ein Jahr später fand das 3. Homburger - Standschiessen statt. Zu dieser Zeit schaffte der Verein eine Standarte an. Als Patensektion wurde die Schützengesellschaft Gelterkinden auserkoren. Besonders erfolgreich war der Schützenbund am Eidg. Schützenfest 1963 in Zürich. In der 3. Kategorie erreichte der Verein von 715 Sektionen den 15. Rang und den Goldlorbeer.
Den eigentlichen Höhepunkt in dieser Zeitspanne bildete der Neubau des jetzigen Schützenhauses in den Jahren 1966 - 1969.
Der Einsatz der Vereinsmitglieder und einiger Sponsoren war so gross, dass nach Bauabschluss keine Schulden vorhanden waren. 1969 erlebte der Schützenbund beim Standeinweihungsschiessen eine Rekordbeteiligung von 1028 Schützen.
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Das jetzige Schützenhaus des Schützenbund.
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Ein weiterer Höhepunkt war 1970 die Teilnahme am Rütlischiessen, wo der Schützenbund von 32 Gastsektionen den 4. Rang erreichte. Josef Strub verpasste den Rütlimeistertitel nur um einen Punkt.
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Das zweitbeste Resultat auf dem Rütli 1970. |
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| Wie alle Gastsektionen hatte der Schützenbund auf der Rütliwiese einen Verpflegungsstand eingerichtet. |
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Die Verpflegungsmannschaft auf dem Rütli 1970.
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| Am 6. Juni 1971 durfte der Verein das neue Vereinsbanner einweihen. Patensektion war wiederum die Schützengesellschaft Gelterkinden. |
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Abschied und Begrüssung der Vereinsbanner 1971. |
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1974 feierte der Verein das Jubiläum zum 75 - jährigen Bestehen des Schützenbundes. Am Jubiläumsschiessen nahmen 1011 aus 50 Sektionen und 25 Gruppen teil.
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| 1975 - 1999 |
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Am Dorffest 1978 führte der Schützembund das Lokal Hasenburg. Wie der Name des Lokals aussagt, wurden dort verschiedene Gerichte mit Kaninchenfleisch serviert. Auch dieses Lokal hatte zum grossen Erfolg dieses Dorffestes beigetragen.
Am Eidg. Schützenfest 1979 in Luzern nahmen 33 Schützen teil. Leider fehlten an Schluss nur 3/100 Punkte für den Goldlohrbeer.
1985 nahm der Schützenbund am Eidg. Schützenfest in Chur teil. An diesem Schützenfest erzielten alle Jungschützen des Schützenbundes eine Kranzresultat.
Am Jubiläumsschiessen 700 Jahre Eidgenossenschaft 1991, in Realp, erreichte der Schützenbund ein Glanzresultat und belegte in der 2. Kategorie von 268 Sektionen den 35. Rang.
An der Kantonalausscheidung der Gruppenmeisterschaft 1993 belegte die Gruppe Homburg den 1. Rang und wurde Kantonaler Meister.
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Kantonalmeister 1993.
O. v. l.: Hans Rickenbacher, Hansjörg Rickenbacher, Samuel Strub, Heinz Hufschmid, Hanspeter Degen.
K. v. l: Hansulrich Thomet, Thomas Gysin.
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1996 organisierte Mathys Max einen Ehrenmitgliederausflug zur unterirdischen Befestigungsanlage Reuenthal AG.
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Ehrenmitgliederausflug 1996.
O. v. l.: Hans Plattner, René Jakob, Hanspeter Degen, Stefan Strub, Jacques Schaub, Walter Itin, Walter Strub, Heinz Hufschmid, Thomas Güdel, Monika Fritz, Fridoloin Strub, Paul Zimmermann, Hans Rickenbacher, Karl Gasser,
K. v. l.: Max Mathys, Samuel Strub, Jochen Mühlbauer.
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1997 wurde Samuel Strub zum neuen Vereinspräsidenten gewählt. Drei Jahre später wird sein unermüdlicher Einsatz im Schiesssport mit dem Schweizermeistertitel in der Kategorie B belohnt.
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Traditoneller Empfang der Dorfvereine.
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Durch die tolle finanzielle Unterstützung der Vereinsmitglieder und aus der Bevölkerung konnte der Schützenbund 1999 vier automatische Trefferanzeigen beschaffen.
Am 5. März 1999 wurde mit einer kleinen Feier an die Gründung des Schützenbundes erinnert. Zum 100 - Jahr Jubiläum führte der Verein ein Jubiläumsschiessen durch. Mit über 900 Schützen im Sektionsstich und über 400 die den Gabenstich schossen wurden die Erwartungen weit übertroffen. Am 11. September fand in der Mehrzweckhalle die Jubiläumsfeier "100 Jahre Schützenbund Läufelfingen" statt.
Am 10 November 1999 durfte der Schützenbund zum zweitenmal nach 1970 am Rütlischiessen teilnehmen. Mit dieser Teilnahme konnte der Schützenbund sein Jubiläumsjahr glanzvoll abrunden.
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